Versorgungswerk

der Rechtsanwälte in Baden-Württemberg

Körperschaft des öffentlichen Rechts

SEPA-Lastschriftverfahren (Single Euro Payments Area, Einheitlicher Euro-Zahlungsraum)

 

1. Wichtige Daten des Versorgungswerks Bankverbindung des Versorgungswerks der Rechtsanwälte in Baden-Württemberg:

 

LB-BW Stuttgart (BLZ 60050101) Konto-Nr. 7 871 521 216

IBAN: DE61600501017871521216 (22-stellig)

BIC: SOLADEST600 (11-stellig)

 

Gläubiger-Identifikationsnummer des Versorgungswerks der Rechtsanwälte in Baden-Württemberg:

 

DE46ZZZ00000128927 (18-stellig)

 

2. Informationen über den Umgang mit SEPA bei uns (Stand 19.09.2013)

 

Bereits im Jahr 2008 wurde im Rahmen des SEPA-Verfahrens die EU-Standardüberweisung eingeführt. Dieses Verfahren umfasst auch das Lastschriftverfahren, welches laut der Verordnung (EU) Nr. 260/2012 spätestens ab dem 01.02.2014 verbindlich ist. Hierdurch wird das bisherige Einzugsverfahren durch das SEPA-Lastschriftmandat abgelöst. Dabei behalten die bisher erteilten Einzugsermächtigungen weiterhin ihre Gültigkeit. Im Wesentlichen werden die bisherigen Kontoverbindungsdaten Kontonummer und Bankleitzahl durch die sog. „IBAN“ und „BIC“ ersetzt.

 

a.) SEPA hat keine Auswirkungen auf bestehende und bis 31.10.2013 erteilte Bankeinzugsermächtigungen in alter Form

 

Bisher wurden vom Versorgungwerk die anstehenden Zahlungen mittels Lastschrift im Einzugsermächtigungsverfahren eingezogen. Anstelle dieses Verfahrens werden wir ab dem Februar 2014 das SEPA‐Basis‐Lastschriftverfahren einsetzen. Die (bzw. jede) von Ihnen erteilte Einzugsermächtigung dient hierzu als entsprechendes SEPA-Mandat. Alle Kontoinhaber werden rechtzeitig vor dem 01.02.2014 darüber individuell in Textform informiert.

 

b.) Was gilt es bei der Neuerteilung von Bankeinzugsermächtigungen oder Änderungen von Bankverbindungen ab 1. November 2013 zu beachten

 

Das Versorgungswerk nimmt ab 01. November 2013 ausschließlich Einzugsermächtigungen in Kombination mit der SEPA-Basislastschrift an, für die ein Formularzwang gilt, um den Übergang in das SEPA-Zeitalter bewältigen zu können. Wegen des geltenden Formularzwangs können ab diesem Zeitpunkt  Einzugsermächtigungen auf unseren früher verwendeten Formularen nicht mehr eingereicht werden. Gleiches gilt für Einzugsermächtigungen, die in Briefen oder anderen Mitteilungen enthalten sind.

Die ab 01. November 2013 geltenden Formulare finden sie ab 01. November 2013 unter „ServicePlattform/Downloads“.

 

Zukünftig müssen Sie Ihre Kontoverbindungsdaten in Form der „IBAN“ und „BIC“ angeben. Diese finden Sie in der Regel auf Ihren Kontoauszügen und Ihrer Bankkarte.

 

Grundsätzlich ist die Erteilung einer SEPA-Basislastschrift vergleichbar mit der Erteilung einer Einzugsermächtigung, wobei der Verbraucherschutz im Vergleich zum bisherigen Verfahren erweitert worden ist.

 

So sind beispielsweise die Informationen, die durch das Versorgungswerk zu erfolgen haben, künftig umfangreicher. Wir werden Ihnen auch im Rahmen der Kontobelastung weiterhin natürlich unseren Namen und den Namen des Mitglieds angeben. Daneben aber auch noch unsere gleichbleibende Gläubiger-Identifikationsnummer (vgl. oben) und eine sog. individuelle "Mandatsreferenz". Durch diese Mandatsreferenz ist die eindeutige Zuordnung des abgebuchten Betrags zum erteilten Mandat möglich. Derzeit ist davon auszugehen, dass wir die individuelle Mitgliedsnummer (fünfstellig und unter Hinzufügung der Ziffern „01“ mit einer fortlaufenden Mandatsnummer kombinieren (z.B. „001“) und diese beiden Zahlen durch einen Schrägstrich verbinden (Beispiel für eine Mandatsreferenz: 9999901/001).

 

Sollte ein Arbeitgeber eine SEPA-Basislastschrift erteilen, so muss diese für jeden bei uns versicherten Arbeitnehmer gesondert erfolgen. Nur so können wir zugunsten des Arbeitgebers für jedes betroffene Mitglied eine Mandatsreferenz wie eben beschrieben erstellen, der jeweils die Betriebsnummer des Arbeitgebers vorangestellt wird. So können Arbeitgeber unschwer erkennen, für welchen Arbeitnehmer welche Abbuchung erfolgt ist. Sollte ein neuer Arbeitnehmer eintreten, so ist für diesen eine gesonderte SEPA-Basislastschrift zu erteilen. Die Ausstellung von „pauschalen“ SEPA-Basislastschriften für einen wechselnden Arbeitnehmerbestand ist nicht möglich.

 

Wie auch beim bisherigen Einzugsverfahren können Sie bei der SEPA-Basislastschrift der Abbuchung widersprechen. Es gelten dafür allerdings andere Fristen. Sollte ein erteiltes Lastschriftmandat allerdings 36 Monate lang nicht genutzt worden sein, erlischt es automatisch und es ist ggf. ein neues Mandat zu erteilen.

 

Stand: 23. September 2013